Warum sind Kompetenzen wichtig und welche Unterschiede gibt es? 

Grund- und Fachkompetenzen – der Unterschied und warum man sie fördern muss!

Das bloße Wissen reicht nicht aus, Kompetenzen sind gefragt. Diese werden in zwei Arten unterteilt: Grund- und Fachkompetenz. Beide Kompetenzarten sind für die meisten Unternehmen zukunftsentscheidend, denn Mitarbeiter*innen können sich solche Kompetenzen aneignen.

Grund- und Fachkompetenzen – der Unterschied und warum man sie fördern muss!

 

Wir eignen uns das ganze Leben lang Wissen an und lassen hin und wieder die Kompetenzen außer Acht. Das gilt vor allem für die Arbeitswelt, in der Personalentwicklung zu oft allgemein gehalten wird, statt sie auf die Mitarbeitende und die benötigten Kompetenzen zuzuschneiden. Finden Sie nicht?

Meist werden Seminare angeboten und ganze Abteilungen hingeschickt, aber brauchen auch alle dieses eine Seminar? Und was hilft uns das Wissen, wenn wir gar nicht die Kompetenz haben, es umzusetzen? “Wissen ist Macht” ist out, haben wir in einem anderen Beitrag geschrieben. Kompetenzen sind das, was wir entwickeln und fördern sollten. Dabei unterscheidet man im Groben zwei Arten von Kompetenzen: Die Grundkompetenz und die Fachkompetenz.

Grundkompetenzung als Basis für ein fachliches Miteinander

Grundkompetenzen sind unabhängig von der ausgeübten Tätigkeit und bei jedem einzelnen erforderlich. Sie stellen die Basis dar und ändern sich kaum innerhalb eines Arbeitslebens. Diese Grundkompetenzen sollten immer wieder trainiert werden, da sie permanent gebraucht werden. Ein Beispiel sind kommunikative Kompetenzen, ein anderes die Teamfähigkeit. Wir finden sie regelmäßig in Stellenausschreibungen bzw. sie werden bei Bewerbergesprächen regelmäßig nachgefragt.

Die Fachkompetenz hingegen bezieht sich auf spezifische Funktionen in einem Unternehmen. Sie befähigt einzelne Personen dazu, ihre Arbeit fachlich besser zu erledigen als jemand, der die Fachkompetenz vermissen lässt. Der ITler, der mit unterschiedlichsten Programmen zu tun hat oder die Elektrikerin, die ständig die neueste Technik anschließen soll. Fachkompetenzen unterliegen einem permanenten Wandel aufgrund des Fortschritts. Neue Geräte, Digitalisierung und Co. – überlegen Sie mal, wie sich Telefone im Laufe der Zeit gewandelt haben. Jetzt stellen Sie sich einen Techniker vor, der diese Telefone reparieren kann. Er musste immer wieder neu lernen, wie es funktioniert – eine Fachkompetenz. 

Genau genommen, sind beide Arten der Kompetenz nicht nur auf den Beruf zutreffend, sondern auch im Alltag. Beide müssen regelmäßig trainiert werden. Es strömen ständig neue Informationen auf uns ein, die wir verarbeiten müssen. Schaffen wir es und sind in der Lage, diese auch im Berufsalltag anzuwenden, erlangen wir einen Vorteil gegenüber allen anderen. 

Ein abschließendes Beispiel: Wir wissen, wie ein Haus aussehen soll, aber für den Bau benötigt es verschiedene Personen: vom Statiker und der Architektin über den Bauarbeiter und die Elektrikerin bis zum Dachdecker und der Notarin. Alle verfügen über spezifische Fachkompetenzen, die sie für das Unternehmen “Haus” notwendig machen. Aber eines verbindet alle Personen. Um ein Haus fachgerecht zu bauen, benötigen alle die gleichen Grundkompetenzen, um sich abzustimmen, miteinander zu kommunizieren, usw. Und wir merken auch: Das Wissen allein reicht nicht aus. Aus Unternehmenssicht gilt es, sowohl die Fachkompetenzen als auch die Grundkompetenzen zu entwickeln und zu fördern – und so starkes Personal zu binden.

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